• info@scaut-association.com
    • OFFICE MAIL
List of photos

Erfolgreich abgeschlossen: Projekt 'Baustelle 4.0 – Digitale Armierung' im Auftrag der SPAETER Gruppe

Im Auftrag der SPAETER Gruppe hat SCAUT gemeinsam mit seinem Partner Amberg Engineering ein innovatives Konzept resp. einen Prozess entwickelt, wie produktionsrelevante Daten aus BIM Modellen gewonnen und direkt an die Maschine weitergegeben werden können.

In einem ersten Schritt wurde der heutige Arbeitsablauf analysiert. Die Übermittlung der produktionsrelevanten Informationen erfolgt überwiegend in Form einer PDF Liste. Neben einer aufwendigen manuellen Arbeitsvorbereitung führt dies dazu, dass jegliche Informationen bezüglich Konstruktion und Position der Bewehrung verloren gehen.

Anschliessend wurden verschiedene Software-Tools für die Erstellung von 3D Bewehrung evaluiert und gängige Standard-Austauschformate verglichen. Anhand eines 3D Bewehrungsmodells konnten relevante Daten für die Entwicklung des neuen Produktionsprozesses abgeleitet werden. Dabei wurde eine Checkliste jener Attribute erarbeitet, die zwingend im Modell zu definieren und exportieren sind. Kern dabei ist die Übertragung eines zusätzlichen Attributs, das die Position der Bewehrung im Modell eindeutig definiert und diese Information somit für alle nachfolgenden Produktionsschritte nutzbar macht.

Gemeinsam mit der SPAETER Gruppe wurde der entwickelte Prozess im Rahmen mehrerer Workshops optimiert und die Schnittstelle zu den nachfolgenden Produktionsschritten und internen Software-Paketen definiert. Anhand des Business-Canvas-Ansatzes wurde abschliessend das gegenwärtige Angebot von SPEATER mit den Anforderungen und Bedürfnissen des Kunden verglichen und daraus eine Reihe zukünftige Geschäftsmodelle entwickelt und skizziert.

"Das SCAUT Projekt war ein wunderbares Beispiel, wie wir morgen zusammenarbeiten werden: in Eco-Systemen. Firmen schliessen sich zweckoptimiert für ein Thema oder Projekt zusammen, bündeln ihre Kompetenzen und kooperieren auch wenn sie aus gänzlich anderen Teilen der Wertschöpfungskette stammen. Warum? Weil sie gemeinsam schneller und besser ans Ziel kommen als sie es alleine je könnten. In diesem Sinne ist 1+1 hier nicht 2, sondern ein Vielfaches."

Philipp Dohmen, Leiter Digitalisierung bei Amberg Group
List of files